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Warum Urlaub in Kroatien?

Kroatische Küste und Inseln
sind eine der seltenen Oasen der gemeinsamen Koexistenz des Menschen und der Natur, die bis heutzutage in Europaunberührt geblieben ist, obwohl unter grob em Druck der Globalisierung, ist die alte mediterrane Lebenskultur noch immer vorhanden und die Naturschönheit atemberaubend. Verpassen Sie deswegen in keinem Fall die Gelegenheit, den noch immer lebenden Traditionsgeist zu erleben. Es ist eine Geschichte vom Leben, im Stein festgewachsen, vom Meer bespült und seit Jahrhunderten von Menschen geformt. Diejenigen, die die kroatische Küste und Inseln besucht haben, wissen schon, worüber wir reden und die meisten kehren gern nach Urlaub in Kroatien zurück. Wir laden Sie auch ein, uns zu besuchen, Urlaub in Kroatien zu machen, um hier unvergessliche Momente zu verbringen.

Kroatien ist etwa so groß wie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammen (56.540 Quadratkilometer) und liegt im Nordwesten der Balkanhalbinsel. Im Norden grenzt es an Slowenien, im Osten an Ungarn und Serbien-Montenegro, an der Südgrenze an Bosnien-Herzegowina. Im Westen bildet die Adriaküste die Grenze. In Kroatien leben etwa 4,5 Millionen Einwohner. Vor der Küste liegen jede Menge Inseln, 1185 ganz genau, doch nur 67 davon sind bewohnt. Die größten sind Krk, Cres und Brac. Im Prinzip besteht Kroatien aus drei Großregionen: dem mediterranen Küsten- und Inselgebiet, dem Gebirge und den kontinental mitteleuropäischen Ebenen und Hügelzonen im Osten.

Kroatien erstreckt sich von Nordwesten nach Südosten über etwa 500 Kilometer, von Südwesten nach Nordosten über rund 300 Kilometer. Kroatien ist naturräumlich sehr vielfältig; das Land umfasst Tiefebenen, Mittelgebirge, eine etwa 1 800 Kilometer lange festländische Küste und ihr vorgelagerte Inseln. Die pannonischen Tiefebenen nehmen etwa die Hälfte des Landes ein. Die fruchtbaren, landwirtschaftlich genutzten Gebiete werden von den Flüssen Drau (Drava) und Save entwässert. Die Save bildet den östlichen Abschnitt der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Beide Flüsse münden in die Donau, eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas, welche im Osten Kroatiens die Grenze zu Serbien und Montenegro bildet. Das historische Gebiet Slawonien liegt im östlichen Teil der Republik Kroatien, im so genannten Save-Drau-Zwischenstromland. Dieses Gebiet wird von Hügellandschaften eingenommen. Zwischen den einzelnen Hügelketten sind Ebenen ausgebildet.
Das nach Westen anschließende Gebirge ist aus Kalken aufgebaut. Aufgrund der hohen Wasserlöslichkeit dieses Gesteins sind weite Teile des Dinarischen Gebirges durch Verkarstung geprägt. Mehrere Wasserläufe versickern und fließen in unterirdischen Höhlensystemen weiter. Das Gebirge setzt sich aus mehreren parallelen Bergketten zusammen. In dieser Region befindet sich der Nationalpark der Plitvicer Seen. Höchste Erhebung der Gebirgsregion, die etwa 20 Prozent des kroatischen Territoriums einnimmt, ist der Dinara mit einer Höhe von 1 838 Metern; über ihn verläuft die Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Zur adriatischen Region gehören etwa 30 Prozent der Landesfläche. Diese Region reicht von der Halbinsel Istrien im Norden bis zur (montenegrinischen) Bucht von Kotor. Von der Küste bis zum Dinarischen Gebirge erstreckt sich entlang des Adriatischen Meeres die Landschaft Dalmatien. Die dalmatinische Küste ist über weite Strecken eine typische Canaliküste. Die Täler der in das Adriatische Meer mündenden Flüsse wurden durch nacheiszeitlichen Anstieg des Meeresspiegels überflutet. Die Steilküste erhielt somit ihr abwechslungsreiches Landschaftsbild. Der Küste vorgelagert sind zahlreiche Inseln. Größte dieser Inseln sind mit jeweils etwas mehr als 400 Quadratkilometern Krk und Cres.
Kroatien kann mit seiner Geographie aus dem Vollen schöpfen: Viele Küstenorte sind wahre Freilichtmuseen, und das türkisblaue Wasser der Adria lädt in unzähligen kleinen Buchten und auf den Inseln zum Baden ein. Sandstrände allerdings muss man hier lange suchen, in der Regel findet man Kiesstrände. Badeschuhe sind wegen der vielen Seeigel empfehlenswert. Einer der schönsten Sandstrände ist das "Goldene Horn" Zlatni Rat auf der Insel Brac. Wunderschön ist auch eine Fahrt auf der 600 Kilometer langen "Adria-Autobahn" (Jadranska Magistrale), die von Istrien bis nach Süddalmatien führt. Eigentlich ist die Straße nicht mehr als eine zweispurige Landstraße, sie bietet aber spektakuläre Ausblicke auf die teilweise schroffe, stellenweise geheimnisvoll schöne Küstenlandschaft. (Reiseziele für Ihre Urlaub in Kroatien)

6 Prozent (2004) des Landes sind als Parks oder Schutzgebiete ausgewiesen. Teile des Savetals stehen als Biosphärenreservat unter besonderem Schutz. In der adriatischen Region gedeiht mediterrane Vegetation, weit verbreitet sind Zedern, Zypressen, Pinien und Agaven. Die verkarsteten Gebiete sind durch Macchie geprägt. Nach weitgehender Abholzung der ehemals waldbedeckten Flächen konnte sich die ursprüngliche Vegetation hier nicht mehr entwickeln. Dennoch sind 38,2 Prozent (2005) des Landes bewaldet. Im Dinarischen Gebirge sind in den Tieflagen verschiedene Eichenarten vorherrschend. Mit zunehmender Höhe werden diese von Buchen und Nadelhölzern abgelöst. Im Zwischenstromland zwischen Save und Drau wurde der Wald zur Ausweitung der Agrarflächen abgeholzt.

In gebirgigen Regionen leben die großen Raubtiere Braunbär, Wolf, Goldschakal und Luchs. Bei Mljet gibt es ein Vorkommen des zu den Schleichkatzen gehörenden Ichneumons, der hier wahrscheinlich eingebürgert wurde. Paarhufer sind durch Wildschweine, Rehe und Mufflons repräsentiert. Zu den Greifvögeln gehören Gänsegeier sowie Stein- und Schlangenadler; große Vogelarten der Feuchtgebiete sind Sichler und etliche Reiherarten (Grau-, Nacht-, Purpur-, Silber-, Rallen- und Seidenreiher). Die Küstenregion bietet zahlreichen Reptilien wie Schildkröten (Land-, Sumpf- und Meeresschildkröten), Eidechsen, Geckos und Schlangen (Nattern, Ottern) geeigneten Lebensraum. Typische Bewohner der unterirdischen Höhlen der verkarsteten Gebiete sind Grottenolme.

Das kulturelle Erbe Kroatiens ist durch die Hinterlassenschaften der vielen Völker, die hier lebten, überaus reich. Der Diokletianpalast in Split zählt zu den größten Anlagen der römischen Antike. Auch die Bauwerke der Altstadt von Dubrovnik sind Zeugnisse der wechselvollen Geschichte der Stadt.

Die kroatische Küche ist sehr vielfältig, eine Küche der Regionen. Das heißt regional wurden früher oft sehr unterschiedliche Gerichte angeboten, mittlerweile bekommt man die wichtigsten jedoch fast im ganzen Land. Istrien zum Beispiel ist bekannt für seinen rohen Schinken - und für Trüffeln. An der Küste isst man allerlei Meerestiere, die nicht nur wild gefangen, sondern auch gezüchtet werden. Dalmatien ist bekannt für seine Fleischgerichte und im Inland und Zagreb gibt es viele Speisen, die aus Süddeutschland und Österreich kommen: Knödel, Krautsalat und ähnliches. Die einheimische kroatische Küche bietet hervorragende Eintopfgerichte. Empfehlenswert sind hier die "Menstra", eine kräftige Gemüsesuppe mit geräuchertem Fleisch, Bohnen und Maiskörnern. Gemüse spielt in der kroatischen Küche eine besondere Rolle. Besonders beliebt ist "Blitva" - Mangoldgemüse -, das mit fast allen Speisen kombiniert wird. Immer mehr an Bedeutung gewinnen auch die Weine Kroatiens.

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