Detailansicht Landhaus - BARADA - Kroatien - Mitteldalmatien - Trogir
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Ausstattung Ferienhaus:
Entfernungen:
| Bis zum Zentrum von | Trogir 9 | km |
| Bis zum Lebensmittelmarkt: | 7000 | m |
| Bis zum Restaurant: | 7000 | m |
| Bis zum nächsten Badestrand: | 10 | Km |
Besonderheiten am Ort:
Haustiere:
Unterkunftsarten
für 4 Pers. , 70 m², Auf zwei Etagen, 2 Schlafzimmer.
Landhaus , Klimaanlage im Preis inbegriffen .
Leistung
Ausstattung
Besonderheiten - Sonstiges

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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Trogir
Trogir - eine gute Wahl für Ihren Urlaub in Kroatien
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Trogir, Hafenstadt an der Bucht von Kastela, 27 km westlich von Split; 10266 Einw. Der alte Stadtkern liegt auf einem Inselchen zwischen Ciovo und dem Festland; Verbindung zum Festland durch eine Steinbrücke, zur Insel Ciovo durch eine bewegliche Brücke. Das Stadtgebiet breitet sich auch auf die Nordküste Ciovos aus. Bei Resnik liegt der Flughafen Split. Der Jachthafen von Trogir befindet sich an der Nordküste von Ciovo, zwischen der Brücke und dem Cubrijan-Kap. Der auf einem Inselchen liegende alte Stadtkern - seit 1997 in das UNESCO-Verzeichnis des Weltkulturerbes eingetragen - bildete sich vom 13. bis zum 15. Jh. innerhalb der Stadtmauern aus, die im 15. Jh. von Venedig erneuert wurden. Zu jener Zeit entstanden auch zwei bis heute erhaltene Befestigungen: das Kastell Kamerlengo und der Markusturm. Der östliche und ältere Stadtteil entwickelte sich um den Hauptplatz mit der Kathedrale. Der Westteil Pasika wurde später besiedelt. Auf der Nachbarinsel Ciovo entwickelte sich während der Türkenkriege eine neue Siedlung. Die Stadtmauern wurden zu Beginn des 19. Jh. niedergerissen. In vergangenen Zeiten war Trogir eines der wichtigsten Kulturzentren Dalmatiens. Hier wirkte im 13. Jh. Meister Radovan; im 15. Jh. wirkten die Bildhauer und Baumeister Ivan Budisavljic, Matej Gojkovic, Niccolò Fiorentino, Andrija Alesi, Giovanni Dalmata (unter dem Namen Ivan Duknovic in Trogir geboren) und Blaz Jurjev Trogiranin, im 15. und 16. Jh. die Humanisten Petar und Koriolan Cipiko sowie Fran Trankvil Andreis, ein Freund des Erasmus von Rotterdam, und im 17. Jh. der Geschichtsforscher Ivan Lucic.
Von Norden kommend betritt man die Stadt durch das im Stil der Spätrenaissance geschaffene Stadttor (17. Jh.). Die schmalen und malerischen Gassen mit mehreren schönen Palästen (Barockpalast Garanjin-Fanfogna, heute Stadtmuseum; Lapidarium) führen auf den Volksplatz. Auf der Nordseite des Platzes steht die dreischiffige Kathedrale St. Laurentius (13.-14. Jh.) Durch eine Vorhalle gelangt man zum Haupteingang, dem Radovan-Portal, dem bedeutendsten Werk romanischer Plastik in Dalmatien, das 1240 von Meister Radovan und einigen Assistenten angefertigt wurde. Das Portal flankieren zwei Steinlöwen mit den darüberstehenden Skulpturen von Adam und Eva. An den äußeren Pilastern sind Heiligengestalten zu sehen, an den mittleren Genre-Darstellungen, die die einzelnen Monate symbolisieren, und an den kleinen Innensäulen reihen sich Jagdszenen und Fabeltiergestalten aneinander, umrahmt von einer üppigen Pflanzendekoration. In der Lünette ist die Geburt Christi dargestellt. Am Ende der Vorhalle steht eine Taufkapelle von 1467, die bedeutendste erhaltene Arbeit von Andrija Alesi. Über dem Tor das Relief “Geburt Christi”, im Inneren ein Altar mit der Figur Johannes’ des Täufers, dar-über das Relief “St. Hieronymus in der Höhle”. In der Kathedrale befinden sich eine achteckige Steinkanzel aus dem 13. Jh., gotisches Chorgestühl (Ivan Budislavljic, 1439), über dem barocken Hauptaltar ein Ziborium aus dem 14. Jh. mit der Verkündigungsszene (Meister Mavro), an den Säulen und Altären u.a. ein Porträt des Augustin KaZotic (Jacopo Palma d. J., 1599) sowie die Gemälde “Grablegung Christi” und “Die hl. Magdalena” (Padovanino). Das Nordschiff birgt die Kapelle des sel. Johannes Ursini, das schönste Renaissancedenkmal in Dalmatien. Erbaut wurde sie 1468_97 von Niccolò Fiorentino; die Skulpturen des hl. Thomas (1508) und des Evangelisten Johannes stammen von Giovanni Dalmata (Ivan Duknovic). In der Sakristei sind die Gemälde “St. Hieronymus” und “St. Johannes d. T.” (Gentile Bellini) sowie ein spätgotischer Holzschrank (Meister Grgur Vidov, 1458) zu bewundern. Besonders sehenswerte Exponate des Domschatzes sind ein gotisches Triptychon aus Elfenbein und mehrere mittelalterliche illuminierte Kodizes. Das frühgotische erste Stockwerk des Glockenturms wurde 1422 von Matej Gojkovic errichtet, der gemeinsam mit Meister Stjepan auch den zweiten Stock in den gezierten Formen der venezianischen Spätgotik gestaltete; das letzte Stockwerk schuf Trifun Bokanic (1592_1610) im Stil der Spätrenaissance. An den Ecken des Kirchturmdaches erkennt man die Skulpturen der vier Evangelisten (Allesandro Vittoria, 16. Jh.). Auf der Südseite des Platzes steht die Stadtloggia aus dem 15. Jh.; darin das Relief “Gerechtigkeit” (Niccolò Fiorentino, 1471) und ein Relief des Banus Berislavic (I. MeStrovic). Neben der Loggia steht der städtische Uhrturm, vormals die kleine Renaissancekirche St. Sebastian (die Skulpturen Christi und des hl. Sebastians an der Fassade stammen wahrscheinlich von Niccolò Fiorentino). Hinter der Loggia befindet sich die frühmittelalterliche dreischiffige Kirche St. Barbara (11. Jh.), die älteste in ihrer ursprünglichen Form erhaltene Kirche Trogirs. Die Westseite des Platzes schließt der Cipiko-Palast ab, bestehend aus dem Großen Palast (Portal von I. Duknovic) und dem Kleinen Palast, welche durch die Straße voneinander getrennt sind. Auf der gegenüberliegenden Seite steht das Rathaus aus dem 15. Jh. mit seiner Fassade im romanischen Stil; an den Wänden des gotischen Innenhofs erkennt man mehrere Wappen und einen Steinkopf (laut Überlieferung das Porträt des Bildhauers Matej Gojkovic). Die Straße führt am Rathaus vorbei und zum Ufer, wo die romanische Kirche St. Johannes der Täufer (13. Jh.) mit Resten mittelalterlicher Wehrmauern steht; im Kircheninneren befindet sich die Familiengruft Cipiko, das Relief ”Beweinung Christi” (Niccolò Fiorentino, um 1470); seit einiger Zeit befindet sich hier eine Pinakothek mit Gemälden (14.-17. Jh.), Statuen, Kodizes. Die Uferpromenade führt zum Renaissance-Stadttor; rechts steht das Benediktinerinnenkloster (1064 gegründet, im 16. Jh. erweitert) mit der St.-Nikolaus-Kirche. Der Renaissance-Glockenturm wurde 1598 erbaut. In der Klostersammlung werden ein Kairosrelief, eine romanische Muttergottes mit Kind, ein bemaltes gotisches Kruzifix u.a. aufbewahrt. Der Uferweg führt weiter zur steinernen Fahnensäule Standarac (1605) und weiter zum Renaissancepalast Lucic (1604) mit schönem Portal und Innenhof. Rechts zweigt die Straße zur Renaissancekirche St. Petrus (barocker Hauptaltar) ab. Westlich des Lucic-Palasts liegen das Kloster und die Kirche St. Dominikus, letzteres ein einschiffiges gotisches Bauwerk aus dem 14. Jh. mit Barockaltären. Das Kirchenportal ist ein Werk des Meisters Nikola aus dem Jahr 1372. Das Innere birgt die Familiengruft Sobota (Niccolò Fiorentino, 1469) und das Gemälde “Die Beschneidung Jesu” (Jacopo Palma d. J., 1607); die Klostersammlung besitzt ein gotisches Polyptychon (Blaz Trogiranin). Nordwestlich des Klosters erhebt sich ein frei stehender Glockenturm (1595), der zur einstigen Michaeliskirche gehörte, die 1944 durch Bomben zerstört wurde. Am Südwestende der Stadtinsel liegt das Kastell Kamerlengo, vormals Bestandteil der Befestigungsmauern. Der hohe Turm des Kastells ruht auf den Mauern eines älteren Turms von 1380. Sein heutiges Aussehen erhielt das Kastell im 15. Jh. Nördlich des Kastells steht der runde Markusturm aus dem 15. Jh., und zwischen ihm und dem Kastell eine klassizistische Gloriette aus der Zeit der französischen Besetzung. Auf dem Stadtfriedhof 2 km nordöstlich von Trogir ist das Relief “Gottvater” (Niccolò Fiorentino) zu sehen.
Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus (HTZ)











